
Kurt Hübner, Flachwasser am See, 1998, Aquarell
Der Name Kurt Hübner ist Senftenberger Kunstfreunden gut bekannt. Im Jahr 2025 jährte sich der Geburtstag des Künstlers zum 100. Mal. Gebürtig aus Proschwitz nahe der heute tschechischen Stadt Gablonz, führte ihn sein Weg nach dem zweiten Weltkrieg in die Lausitz. In Senftenberg sollte er über 60 Jahre seines Lebens verbringen. Bis zu seinem Ruhestand war Kurt Hübner als Gebrauchsgrafiker tätig und leitete in seiner Freizeit über viele Jahrzehnte einen Mal- und Zeichen-Zirkel. Er selbst bevorzugte das Aquarell und die Arbeit in der Natur. Die Region, die Stadt und ihre Menschen finden sich in seinen Arbeiten wieder. Der Schwerpunkt unserer Ausstellung liegt auf der Aquarell-Malerei.

Walter Besig, ohne Titel 1938 Foto: Museum OSL/ Linke
Im Jahr 2025 erhielt die Kunstsammlung Lausitz eine umfangreiche Schenkung mit 20 Werken des „Schradenmalers“ Walter Besig. Von den Nachkommen des Künstlers aus Privatbesitz wurden sie an die Sammlung übergeben. Darunter finden sich vor allem Landschaften aus der Lausitz aber auch Werke von Besigs Aufenthalten im Riesengebirge sowie Stillleben und ein Porträt. Die umfangreiche Schenkung ergänzt den bisherigen Bestand des Künstlers in der Sammlung und ist nun erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Der vor allem als Landschaftsmaler bekannte Künstler Walter Besig war stark mit der Gemeinde Lindenau verbunden, wo er bis zu seinem Tod 1950 lebte und wo sich auch seine letzte Ruhestätte befindet.
Ausstellungeröffnung:

Horst Jurtz SONNENBLUME I-2001, Aquarell, Foto Sven Claus
Das Aquarell gehört zu den ältesten Maltechniken, bei dem die wasserlöslichen Farben auf den Malflächen, zumeist Aquarellkarton, durchscheinend aufgetragen werden. Dabei können verschiedene Farben zahlreiche Farbklänge erzeugen. Unsere Ausstellung beinhaltet eine Auswahl von circa 50 Aquarellen von etwa 20 Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Generationen aus der Kunstsammlung Lausitz. Die Bildthemen sind vorrangig Landschaften und Stillleben.

Danny Linwerk, Blue Notes, 2020, Foto: Linwerk
Mit Danny Linwerk stellt die Kunstsammlung Lausitz einen Vertreter der jüngeren Künstlergeneration in den Fokus. Linwerk wurde 1977 in Elsterwerda geboren und machte zunächst zwei Ausbildungen. 2011 begann er ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und schloss dieses 2022 in der Meisterklasse von Prof. Christian Macketanz ab.
Seine Bilder findet Linwerk im scheinbar Alltäglichen. Sie sind wesentlich von ihrer Farbigkeit und Stimmung geprägt und wirken wie Ruhepunkte, die dazu einladen, innezuhalten. Er vergrößert den Moment und bietet so den Betrachtenden die Möglichkeit, sich selbst zu entkommen.
Ausstellungeröffnung:
Dienstag, 29. September 2026, 19 Uhr

5. Januar bis 27. März 2026
5. bis 9. Januar, 12. bis 16. Januar 2026
2. bis 20. Februar 2026
28. März bis 1. November 2026
30. März bis 10. April 2026
6. Juli bis 23. August 2026
12. bis 30. Oktober 2026
2. November bis 4. Dezember 2026
5. Dezember bis 3. Januar 2027
24. Dezember
31. Dezember
Die Kunstsammlung befindet sich im Museum Schloss und Festung Senftenberg
Schloßstraße
01968 Senftenberg
Einen Parkplatz finden Sie am Dubinaweg (Stadthafen).
Von dort erreichen Sie die Festung zu Fuß durch den Schlosspark.